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Kinderthetaer in der Kulturschmiede






Kinderthetaer in der Kulturschmiede


Kindertheater in der Kulturschmiede (WN)
Ohne Worte, nur mit Imitationen von Geräuschen und Tierlauten, gelang es dem Theater „Hille Puppille“, 120 Zuschauer in der Kulturschmiede mit dem Märchen „Peter und der Wolf“ in den Bann zu ziehen.

Wie eine Verlängerung des eigenen Armes wirkten die kleinen Schweinchen und der böse Wolf bei Klaus und Hille Menning am Sonntag in der Kulturschmiede. Die beiden Figurenschauspieler, die zusammen das Theater Hille Puppille betreiben, lockten über 120 Neugierige an, darunter erwartungsgemäß viele Kinder. Die knieten mit großen Augen auf dem Boden vor der Bühnenkonstruktion und waren schon lange vor Beginn voller Vorfreude auf die kleinen Schweinchen. „Schon früh war der Andrang sehr groß“, freute sich Katharina Knap­heide-Rabe von der Kulturinitiative.

Schon wenige Minuten, nachdem die kleinen Schweinchen das erste Mal munter über die Bühne tanzten, gab es lautes Lachen aus dem jungen Publikum. Und das Auftauchen des bösen Wolfes sorgte lediglich bei den Handpuppen in Rosa für Panik, sodass diese sich schnell in ihr Häuschen zurückzogen. Das ganze Stück war komplett frei von Text, die Schauspieler imitierten lediglich Tierlaute und Geräusche. „Das wird weltweit von jedem verstanden“, glaubt Schauspieler Klaus Menning. „Die Schweinchen kamen schon von Griechenland bis Mexiko gut an“.

Greven bildete da keine Ausnahme, dafür sorgte unter anderem auch die liebevolle Gestaltung der Requisiten. Neben purer Unterhaltung widmet sich das Stück Themen wie Freundschaft, Mut, Ängsten und Vorurteilen. „Das passiert bei uns aber ohne erhobenen Zeigefinger“, betont Menning. „Wir fragen uns bei der Kulturinitiative natürlich, was in unser Programm passt und was für Kinder geeignet ist“, begründet Knapheide-Rabe die Auswahl des renommierten Handpuppen-Theaters. Mit viel Applaus wurde der Einsatz der Schauspieler belohnt.