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Rote-Mühle-Party in der Kulturschmiede






Rote-Mühle-Party in der Kulturschmiede


Ihr historisches Vorbild hat sie in Jahren gerechnet mittlerweile überholt: Während die Rote-Mühle-Disco an der Konradstraße in den 70ern nur eine knappe Dekade überdauerte, hat ihr Remake, die gleichnamige Party der Kulturinitiative (KI), am Samstag die elfte Ausgabe geschafft. „Die Musik von damals macht einfach immer noch Spaß“, kennt Werner Heiring alias DJ „Fatty“ den wichtigsten Grund, der auch in diesem Jahr wieder für eine ausverkaufte Party in der Schmiede sorgte.

Zu Hits wie „Papa was a Rollin Stone“ von den Temptations oder George McCraes „Rock your baby“ tanzte die älter gewordene Rote-Mühle-Generation im Beat der 70er um die Wette und sonnte sich im alten Rote-Mühle-Charme, bei den meisten Teil der eigenen Jugendzeit. James Brown, Barry White und die Beatles sind weitere Interpreten von damals, die Werner Heiring jedes Jahr aus seiner Vinyl-Sammlung kramt und bei der Revival-Party auf den Plattenteller legt. Allein die genaue Set-List ist tabu. „Die Reihenfolge ist und bleibt mein Erfolgsgeheimnis“, zwinkert der Discjockey mit Bitte um Nachsicht. Eingefleischte DJ-Fatty-Fans müssen sich also wieder zwölf Monate gedulden bis zur nächsten Ausgabe der „Roten Mühle 2.0“.